Beiträge vom Mai, 2011

Hop on/hop off, Los Angeles/USA

2011

Rating 3.00 out of 5

Hop on/hop off, Los Angeles/USA: Wer in London, Paris, Barcelona oder New York die Stadt mit einem Hop on – Hop off-Bus erkunden will, hat gute Karten. Die Tages- oder auch Mehrtageskarten sind vergleichsweise günstig und man kann jederzeit die Fahrt unterbrechen und nach einer Besichtigung fortsetzen. Oftmals sind die Ansagen sogar noch von Personen im Bus und nicht vom Band.

Schlechte Karten hat der Besucher jedoch in Los Angeles/USA. Wer beispielsweise in Santa Monica den Hop on – Hop off-Bus nehmen möchte, kann schon mal 45 Minuten warten. Was dann für ein Gefährt ankommt, spottet jeder Beschreibung: Alt, klapprig, ächzend und ungepflegt. Technisches Vertrauen baut sich so nicht auf. Da es regnete, musste wir im Businneren Platz nehmen. Fatal. Dort stank es, und zwar nicht nur nach Diesel. Unsauber war es auch. Wir haben nach einer Station den Bus fluchtartig verlassen.

Von diesem Dilemma wissen auch die Hotels. Deshalb empfehlen sie nur die geführten Touren, wie von AmazingLAtours. Die sind zwar teuerer, aber es lohnt sich. Hören Sie auf den Concierge. Es gibt auch deutschsprachige Touren.

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Lesung „Sie & Er“ mit Dreigängemenü im Literaturhaus Hamburg

2011

Rating 3.00 out of 5

Lesung „Sie & Er“ mit Dreigängemenü im Literaturhaus Hamburg: Eva Gritzmann und Denis Scheck verdeutlichen den „kleinen Unterschied beim Essen und Trinken“ im Literaturhaus Hamburg. Zu der Lesung wird ein Dreigängemenü serviert – ein Männer- oder Frauenmenü.

Wie ist das mit den Männern und Frauen, insbesondere, wenn sie sich niederlassen, um zu essen und zu trinken? Wie verschieden ernähren sich die Geschlechter und warum? Liegt es allein am unterschiedlich ausgeprägten Empfindungsreichtum, an althergebrachter Erziehung und Sozialisation? Hat das Ernährungsverhalten mit den Gehirnstrukturen zu tun? Oder mit abweichenden Geschmacksnerven?

Die Stuttgarter Ärztin Eva Gritzmann und der Kölner Literatur- und Zivilisationskritiker Denis Scheck (die sich schon aus Schultagen kennen) sind diesen Fragen nachgegangen, ohne den kursierenden Klischees – der blutige Hammelnieren verschlingende Mann, die am fragilen Rucola knabbernde Frau – voreilig Glauben zu schenken. Beide haben Ernährungswissenschaftler befragt, Statistiken gewälzt, die Weltliteratur (von Georges Perec bis James Joyce) nach Kulinarischem abgeklopft, Spitzenetablissements in Chicago und im Hinterland Barcelonas besucht, Meisterköche interviewt, über den Sinn- und Unsinn der Molekularküche nachgedacht, eine Winzerin nach geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Weinbau befragt. Am Ende ist daraus das Buch „Sie & Er. Der kleine Unterschied beim Essen und Trinken” (Bloomsbury) entstanden.
 
Im festlich eingedeckten großen Saal des Literaturhauses lasen Gritzmann & Scheck abwechselnd und räsonierten, kurzweilig und lehrreich. Zur Veranschaulichung reichte die Küche des Literaturhaus-Cafés ein Menü, das allen Vorurteilen der Geschlechterdifferenz gerecht wurde. An der Abendkasse konnte jeder Gast entscheiden, ob er das „männliche” oder das „weibliche” Menü wählen wollte. Zu den Speisen wurde leichter Weißwein (für die Damen?) und schwerer, tanninhaltiger Rotwein (für die Herren?) gereicht.

Das Menü für die Damen:

Gebackener Ziegenkäse mit Feigensenf auf Rucolasalat

Sanft gebratener Kabeljau auf Gurkengemüse mit einer Weißwein-Dill-Sahnesauce und neuen Kartoffeln

Joghurteis mit Erdbeer-rhabarberkompott

Das Menü für die Herren:

Gebratene Blutwurst auf sauren Linsen

Rosa gebratene Tranchen vom Entrecote mit Sauce Bernaise, Speckbohnen und Rosmarienkartoffeln

Schokoladentarte mit Calvadossahne

Der Eintrittspreis 45 Euro umfasst die Lesung und ein Dreigängemenü (ohne Getränke).

Die Preise für Getränke: Mineralwasser Gerolsteiner (0,75 l) 5,90 Euro, Weißwein Weingut Pleil Riesling (Karaffe 0,25 l) 25,70 Euro, Rotwein Valdepenas Gran Reserva (Karaffe 0,25 l) 24,80 Euro, Cappuccino 2,90 Euro.

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Restaurant Valentino, Los Angeles/USA

2011

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Restaurant Valentino, Los Angeles/USA: Das Restaurant Valentino in Los Angeles ist kein Geheimtipp mehr, aber interessant. Er gilt als teuerster Italiener von LA. Von Außen kommt der Gourmettempel sehr unscheinbar daher. Betritt man jedoch die Räume, eröffnet sich das wahre kulinarische Reich des Guiseppe Mollica. Ein echter Italiener, der vor vielen Jahren das Valentino vom Gründer übernommen hat.
Die Einrichtung ist großzügig, der Service freundlich und hilfsbereit. Gegen 18 Uhr ist es noch relativ leer, aber gegen 19 Uhr wird es voll. Reservierung ist notwendig, da Valentino stark frequentiert ist.
Die Speisen sind schmackhaft und interessant angerichtet. Mit dem Chefdinner (60 USD pro Person) liegt man immer richtig. Es beinhaltet ein Hauptgericht und Dessert. Aussuchen kann man zwischen mehreren Gerichten (Fisch und Fleisch)
Die Weinkarte ist umfassend (wohl 60 Seiten). Für jede höhere Vermögensklasse ist dort was enthalten. Die teuerste Flasche kostet mehrere 1000 USD.
Erschwinglich erscheint der Rotwein Creek Zin 07 für 55 USD. Auch in dieser Preiskategorie sind einige wenige Weine zu finden.
Der Cappuccino zum Abschluss kostet 4,50 USD, die Flasche Mineralwasser Panna 7 USD (rund 5,40 Euro).

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Restaurant La Bottega dell Agnelo, Hamburg

2011

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Restaurant La Bottega dell Agnelo, Hamburg: Aus einem Wein- und Spezialitäten mit der Möglichkeit, mittags auch was zu verzehren, ist das Restaurant/Bistro La Bottega am Mittelweg entstanden. Inzwischen sind die Preise auch kräftig gestiegen.

Die Atmosphäre ist nach wie vor italienisch und schön. Die Speisen sind schmackhaft. Ein Stück Urlaub zur Unterbrechung eines geschäftigen Tages.

Die Preise: Lammkotlette mit Röstkartoffeln und Gemüse 19,50 Euro, Weißwein (0,2 l) 6,50 Euro, Mineralwasser (0,7 l) 4,50 Euro, Dessert 5 Euro, Cappuccino 2 Euro.

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Barolo Ristorante, Düsseldorf

2011

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Barolo Ristorante, Düsseldorf: Das Barolo Ristorante in der Kö-Galerie gilt als In-Treffpunkt. Die renommierte Kö-Gastronomie-Gesellschaft Leonardo, unter Leitung der Familie Erdogan, hat es 2007 eröffnet. Die Espresso-Bar, Pasticceria und Locanda vermittelt direkt an der Shopping-Mall italienisches Flair. Alles ist etwas rustikal und nicht jedermanns Geschmack. Eine wechselnde Tageskarte und saisonale Zutaten ergänzen das breite Angebot. Auch eine reichhaltige Auswahl an Frühstücksarrangements wird geboten. Eine umfangreiche Weinkarte aus der Weinanbauregion Piemont in Norditalien rundet das Angebot ab.
Die Preise: Mineralwasser Acqua Panna (0,75 l) 6 Euro, Gänsebrust 19,90 Euro, Chianti (0,2 l) 4,40 Euro, Cappuccino 2,60 Euro.

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Hop-on-hop-off Bus Sightseeing, Stockholm

2011

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Hop- on- hop-off Bus Sightseeing, Stockholm: Hop- on- hop-off Bus Sightseeing ist in Stockholm eine gute Ergänzung. Die Busse fahren wie die Fähren in kurzen Abständen nach Fahrplan immer die gleiche Strecke. Wo es einem gefällt, kann man aussteigen. Der Bus fährt an bedeutenden Gebäuden und Plätzen vorbei: an den Hafenbecken für die großen Ostseefähren bis zum etwas außerhalb gelegenen Fernsehturm. Man lernt dabei die unterschiedlichsten Stadtviertel Stockholms kennen. Die Rundfahrt dauert ungefähr eine Stunde.
Das 24-Stunden Ticket kostet 26 Euro.

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