Reise Logbuch „Mein Schiff 2“ – Rund um Großbritannien 10. bis 22. September 2011

2011

Reise Logbuch „Mein Schiff 2“ – Rund um Großbritannien 10. bis 22. September 2011: 12 Nächte. Die Route: Hamburg (Deutschland), Schiffstag, South Queensferry (Edinburgh) (Schottland), Invergordon (Schottland), Schiffstag, Belfast (Nordirland), Dublin (Irland), Liverpool (England), Schiffstag, St. Peter Port (Guernsey), Southampton (London) (England), Schiffstag, Hamburg (Deutschland).

Anreisetag Deutschland Hamburg, einchecken ab 15 Uhr. Es lief alles hervorragend: Genügend Personal auf der Parkfläche und im Terminal. An Bord war auch schon das Restaurant geöffnet, die Speisen waren lecker.
Kabinen waren bereits 15 Minuten vor dem Termin fertig. Kleines Manko beim Auspacken der Koffer: Die leeren Koffer passen nicht unter das Bett. Angebot der Stewardess: Die leeren Koffer in einen Depot zu lagern. Dabei würden 5 bis 10 cm mehr Platz unter dem Bett das Problem leichter lösen.

Abfahrt pünktlich 19:00 Uhr

1.Tag Schiffstag: Begrüßungsempfang am Pool durch den Kreuzfahrdirektor und den wichtigsten Mitarbeitern beim Sekt. Gute Idee, aber noch besser: Warum nicht auf dem höchsten Punkt die Präsentation vornehmen. Dann könnten noch mehr Gäste dies sehen und genießen.

Die Speisen sind gut, vielfältig und schmackhaft. Getränke (Wasser, Wein, Bier, Kaffee, Tee) sind im Preis inbegriffen. Auch der Besuch des Restaurants Gosch mit gutem Fisch.

Das allabendliche Theater ist eine gute und beliebte Ergänzung zum Tag. Allerdings beginnt es erst um 21.30 Uhr. Sicher für viele etwas spät. Um 20.30 Uhr wäre einen Versuch wert – und eine 2. Vorstellung um 22 Uhr.

2.Tag Schottland South Queensferry (Edinburgh) fällt wegen schlechtem Wetter aus. Ein weiterer Seetag. Dafür wurde das Programm geändert und ergänzt. Aber nicht unbedingt überzeugend. Für 14 Uhr wurde ein Überraschungsfilm angekündigt. Es war „Unternehmen Petticoat“ mit Cary Grant. Ein super Film, hellte die Stimmung auf. Aber nicht genügend Programm. So manche Gäste suchten am Nachmittag nach einer geeigneten Beschäftigung. Kurze Tanzkurse, Bridgekurse, kurze Vorlesungen interessanter Themen wären wohl angebracht.

Übrigens: Das Wetter wurde nicht so dramatisch wie befürchtet. Aber es war kalt und regnerisch. Schwimmen im Außenpool (nur diese gibt es auf „Mein Schiff 2“) wurden nur in Einzelfällen genutzt.

3.Tag Schottland Invergordon 09 Uhr bis 19 Uhr. Temperatur 12 Grad. Speisen wie immer gut, allerdings könnte das Nachmittagsprogramm um kurzweilige Events (30 Minuten Tanzkurs, Bridgekurs für Anfänger etc.). Abends trat noch eine schottische Folkloregruppe auf. War eine gute Vorstellung. Das ist das, was die Gäste erfreut.

4.Tag Seetag, See etwas rauher, da wir um die Spitze Schottlands fahren. Zudem regnete es und stürmte. Und zwar so stark, dass über weite Zeitstrecken alle Außendecks für die Kreuzfahrtgäste gesperrt. Auch die Pool-Show „ABBA“ wurde abgesagt. Sie sollte später nachgeholt werden. Aber: Warum wurde es nicht ins Theater verlegt. Es hätte sich gut geeignet. Dass das Eisskulpturen schnitzen besser am Pool geht (musste auch verschoben werden), ist nachvollziehbar. Am Nachmittag locker das Wetter auf, die Sonne kam hervor. Die Passagiere nutzen es aus und hatten jeden Platz rund um die Pools genutzt, um sich zu sonnen. Gut eingepackt war es äußerst angenehm.
Insgesamt wurde das Programm für den Seetag etwas erweitert. Gegen 17 Uhr wurde das Ausflugsprogramm St. Peter Port vorgestellt.
Ein Kartenspiel kann Zwischenzeiten überbrücken (gibt es im Shop am „Neuen Wall“).

5.Tag Nordirland, Anlegen in Belfast um 3:30 Uhr. Ausflüge beginnen bereits gegen 9 Uhr. Belfast wird in der Öffentlichkeit vielfach falsch dargestellt, erklärt die deutsche Reiseleiterin sofort. Die Stadt sei die zweit sicherste der Welt. Sie könne das beurteilen, denn sie lebt seit Jahren in Belfast. Jetzt suche sie gerade ein Wohnung. Viel Insiderwissen konnte sie vermitteln. War wirklich interessant.
Ein Ausflugsziel: Mount Steward House und seine Gärten. 45 Minuten Fahrt und besondere Einblicke in das Leben des Adels, der heute noch im Sommer hier lebt. Zu sehen waren auch Möbel aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Fast hätten wir noch Lady Rose, eine Nachfahrin der Mount Steward, gesehen, die im Winter in Venedig lebt. Wir haben sie nur um eine Woche verpasst.

Die abschließende Stadtrundfahrt war interessant und mit interessanten Details gespickt. Die Zuordnung der historischen Gebäude während de Fahrt war aber nicht immer eindeutig – ein Problem vieler Stadtrundfahrten.

Abfahrt 21:30 Uhr

6. Tag Irland Dublin 11:30 Uhr 22:30 Uhr. Diesmal nutzten wir die Stadtrundfahrt. Mehrere Busse standen bereit. Dublin ist schöner und großzügiger als Belfast. Sehenswert das Trinity Collage, das 1592 von Königin Elisabeth I. gegründet wurde. Regelmäßiger Anlaufpunkt von Stadtrundfahrten ist die St. Patricks’s Cathedral. St. Patrick hatte von dort aus Iren zum Christentum bekehrt.

7. Tag England Liverpool 13:00 Uhr 21:30 Uhr. Ausflüge begannen um 13.15 Uhr. Viele waren schon ausgebucht. Das Wetter: Es stürmte und regnete in Strömen. Und je schlechter das Wetter, desto länger der Weg zu den Bussen (laut Ansge rund 700 m). Für Gehbehinderte zu viel. Die Kleidung der Teilnehmer war zudem schon mit Erreichen des Busses durchnässt. Dabei hätten die Busse durchaus nacheinander erheblich näher vorfahren können.
Probleme gibt es, wenn wegen Krankheit ein Ausflug kurzfristig nicht mitgemacht werden kann: Keine Erstattung. Ausnahme: Vom Bordarzt wird ein Attest vorgelegt. Das kostet aber nach Angaben der Rezeption wohl soviel wie der Ausflug. Erstattet wird auch nur der Preis für den kranken Passagier, und nicht für seine pflegende Begleitung. Eine bessere Lösung wäre anzustreben.
Inzwischen spielen sich gewisse Gepflogenheiten ein. Aufgrund des schlechten Wetters entfieln Spiele auf dem Pooldeck weitgehend. Um einen guten einen guten Platz zu bekommen, werden die Plätze im Restaurant „Ankelmannsplatz“ schon 30 bis 45 Minuten vor Beginn eingenommen. Das verändert die Zeitdisposition des Einzelnen.

8. Tag Schiffstag. Programm wurde gegenüber den Hafentagen erweitert. Interessant auch wieder die Fragestunde an den Kapitän. Erstmals auch eine Modenschau in „Neuen Wall“. Neben anderen Veranstaltungen gegen 21 Uhr „Tapas mit Musik“. Tapas sind „eine spanische Liebeserklärung ans Essen“, so die Ankündigung. Küchenchef Alain Doenlen zeigte, wie einfach und schnell spanische Köstlichkeiten hergestellt werden – und wie sie schmecken. Denn alle Gäste konnten kosten. Sie bekamen die Tapas sofort serviert. Markus Lanz könnte sich für seine Kochshows mal daran ein Beispiel nehmen. Dort bekommt man meistens nichts ab – auch wenn es im Fernsehen anders herüberkommt.
Ein immer wiederkehrender Tages-Programmpunkt: Bingo mit den Gastgebern. Wer sind eigentlich die Gastgeber? Die unklaren „Gastgeber“ tauchen auch bei anderem Tages-Programmpunkten immer wieder auf.

9.Tag Guernsey, St. Peter Port 07:00 Uhr 19:00 Uhr. Es ist schon nach 7 Uhr und wir fahren noch. Gleich werden wir auf Reede liegen und ab 9 Uhr ausbooten.

Ausbooten gelang trotz leichtem Wellengang gut. Die dann für die Inselrundfahrten eingesetzten Busse waren sehr klein und eng. Lüftung teilweise defekt. Pause mit Kaffee/Tee und dem dort typischen Rosinenbrot.

10. Tag England Southampton (London) 07:00 Uhr 20:00 Uhr. Am Abend wieder „Tapas mit Musik“. Eine gelungene Einlage.

11. Tag Schiffstag. Verkaufstag mit Sonderangeboten in der Geschäften „Neuen Wall“. Am Abend: Koffer packen.

12. Tag Deutschland Hamburg 06:30 Uhr. Frühstücken, Koffer packen und Abfahrt bis 11 Uhr.

Fazit: Eine interessante Reise, guter Service und gute Speisen und Getränke, vieles im Preis inbegriffen. Der Kapitän ist zwar nicht für das Wetter verantwortlich, aber das Programm könnte vielfältiger sein. Verbesserungsvorschläge: Mehr kostenlose Programmpunkte am Vormittag und Nachmittag (Tanzkurse, Bridgekurse etc., jeweils nur für 30 bis 45 Minuten, auch mit der Möglichkeit, nur zuzusehen), mehr Public Viewing, Zeitschriften, tägliches Kreuzworträtsel, Theater häufiger einsetzen, Spielfilme zur Hälfte der Zeit wechseln.

Die Preise: ab rund 2058 Euro inklusive Speisen und viele Getränke. Reise ist empfehlenswert, Veranstalter bietet diese Fahrt auch 2012 an.

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Reiseinformationen: 2. Kreuzfahrten, 94. Citytours / Stadtrundfahrten, Allgemeines |

Victorian Christmas Market in Hamburg

2009

Victorian Christmas Market 2008 in Hamburg: Ein interessanter Weihnachtsmarkt auf kleinem Raum im Hotel Baseler Hof nahe der Alster. In 2008 fand er am 29. und 30. November statt. In victorianischen Trachten bewegen sich zahlreiche Aussteller und andere Förderer durch die Räume. Es ergibt eine schöne Stimmung, wie im victorianischen Großbritannien. Viele Stände bieten schöne und ausgefallene Geschenke sowie britische Kostbarkeiten an. Der Eintritt ist frei. Der Erlös wird dem Verein „Freundeskreis Die Arche Hamburg e.V.“ gestiftet.
Einkaufen, Schlemmen, Preise gewinnen – so das Motto. Aber wenn nach jeweils drei Schritten schon der nächste Tombolaverkäufer oder Spendensammler vor einem steht, lässt der Genuss schnell nach. Der Eifer sollte trotz des guten Zweckes nicht zu heftig werden.

Schade auch, dass das Buffet zwar gut aussieht, aber zum Genießen die Sitzplätze fehlen. Fast nur Stehtische. Mit mehr Sitzplätzen würde die Nachfrage nach dem günstigen, aber guten Buffet deutlich steigen.

Victorian Christmas Market 2008, auch 2009
im Hotel Baseler Hof
Hamburg

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