Buch „Lipshitz“, Roman

2012

Buch „Lipshitz“: Familiensaga des ehemaligen Boygroupmitgliedes T. Cooper

In ihrem zweiten Roman erzählt T. Cooper die Geschichte der Familie „Lipshitz“. Zunächst schreibt sie in konservativem Erzählstil von ihrem Urgroßvater, der 1907 von Russland in die USA auswanderte. Am Ende des Buches schlägt die Amerikanerin den Bogen zu sich selbst und erzählt in hartem Hiphop-Ton von ihrem Leben.

„Lipshitz“ ist eine große Familiensaga, raffiniert erzählt und facettenreich, ein großartiges Buch, konservativ und avantgardistisch zugleich. (Zitiert aus Deutschlandradio Kultur)

Lipshitz ist spannend zu lesen, auch wegen der Familienchronik. Dort kann jederzeit nachgeschlagen werden, in welcher Generation sich die Erzählung befindet.

Nicht ganz passend sind ihre Ausführungen, als sie wieder in New York ist. Ein glatter Stilbruch, der dem Buch nicht gut tut.

Lipshitz ist aber um Längen besser als die auch von Elke Heidenreich hochgelobte Familiengeschichte der Wapshots. Da fehlt so ziemlich alles, was mir im ersten Teil der Lipshitz den Spaß gegeben hat.

„Lipshitz“: Roman (Gebundene Ausgabe)
T. Cooper (Autor), Brigitte Jakobeit (Übersetzer)
marebuchverlag, Hamburg 2006
460 Seiten, 24,90 Euro

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Preis:
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Reiseinformationen: 95. Reiselektüre/Bücher, Allgemeines, Deutschland, Weltweit |

Reiselektüre von John Cheever: Die Geschichte der Wapshots

2012

Reiselektüre von John Cheever: Die Geschichte der Wapshots: Ich bin mit viel Enthusiasmus das Buch angegangen. Ich hatte vorher gerade „Lipshitz“ von T Cooper gelesen. Aber das Buch „Wapshots“ hat mich dann enttäuscht. Im Gegensatz zu „Lipshitz“ enthält „Wapshots“ eine eher langwierige Struktur und keinen Stammbaum zu Beginn des Buches. Der ist schon bei 380 Seiten wichtig. Das Lob gebührt eher T Cooper, zumindest bis er in dem Buch nach New York zurückkehrt.

Die „Wapshots“ sind eine ganz normale Familie aus dem fiktiven Städtchen St. Botolphs irgendwo an der amerikanischen Ostküste. Im Mittelpunkt des Geschehens: Vater Leander, Kapitän eines kleinen Vergnügungsdampfers, mit schriftstellerischen Neigungen und nie um eine Lebensweisheit verlegen, Mutter Sara mit ihren Anfällen von damenhafter Tüchtigkeit und die beiden Söhne Beverly und Moses, die mehr schlecht als recht die amerikanischen Abenteuer des Erfolgs und Versagens zu bestehen haben. Alles in allem eine Familie, die mit standesgemäßen Scheuklappen über ihren drohenden Verfall hinwegsieht. „Die Geschichte der Wapshots“ wird als das Gegenstück einer erhabenen Familienchronik gesehen. Für diesen 1957 im Original veröffentlichten Roman wurde John Cheever mit dem National Book Award ausgezeichnet.

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