Vogelkoje und Wattwanderung Weltnaturerbe, Sylt

2013

Vogelkoje und Wattwanderung Weltnaturerbe, Sylt: Wer auf Sylt weilt, sollte neben Sonne, Sand und Meer zwischendurch auch zwei weitere Ziele in sein Programm aufnehmen: die Kampener Vogelkoje und eine geführte Wattwanderung durch das Weltnaturerbe Wattenmeer.

Die Kampener Vogelkoje ist eine historische Entenfangstätte (1767 – 1921). Zwei Ausstellungen dokumentieren die Entstehung der Vogelkoje und geben einen Einblick in die Sylter Vogelwelt. Ein kleiner Naturpark lässt sich durch einen Lehrpfad erkunden. Wer eine kleine Pause braucht, bekommt im gleichnamigen Restaurant neben Frühstück, Kaffee und Kuchen von 12 bis 22 Uhr leckere regionale Spezialitäten. Bei schönem Wetter lädt die Gartenterrasse mit Spielplatz zum Verweilen ein.

Es ist wirklich interessant zu sehen, wie die Enten gefangen wurden, welche Abrechnungen gemacht wurden und wie die Rechte der Obrigkeit vergeben wurden.

Der Preis: Mit Kurkarte 3 Euro pro Erwachsenen.

Das zweite Ziel ist das Wattenmeer. Wie entstehen eigentlich Ebbe und Flut? Wo lebt der Wattwurm? Gibt es wirklich Algensalat? Diese und andere Fragen werden beim Klassiker unter den Führungen beantwortet. Gezeigt wird die faszinierende Welt der trocken fallenden Wattflächen: Muscheln, Krabben und der berühmte Wattwurm werden bei einem Spaziergang gemeinsam mit Ihnen unter die „Lupe“ genommen. Dauer 1,5 bis 2 Std.

Der Preis: 7 Euro pro Erwachsen, Gummistiefel können geliehen werden.

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Münchner Hahn, Westerland/Sylt

2013

Münchner Hahn, Westerland/Sylt: Keine Spitzenküche, aber genießbar. Hähnchen war gut, Salat nicht so. Die Kritik auf anderen Portalen hat vielleicht schon dazu geführt, dass sich was geändert hat. Bedienung war etwas herb.

Die Preise: 1/2 Hähnchen 5,90 Euro, Salat Münchner Hahn 9,50 Euro, Weißwein Grüner Veltiner (0,2 l) 4,30 Euro, Hefeweizen alkoholfrei 4,20 Euro.

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Restaurant Blum’s Seafood, Westerland/Sylt

2013

Restaurant Blum’s Seafood, Westerland/Sylt: BLUM’s Fisch-Delikatessen auf der Insel Sylt ist seit Jahren eine der führenden Adresse für fangfrischen Fisch und feinste Fisch-Spezialitäten aus eigener Herstellung. Hinter der Firma Blum stehen zwei starke Persönlichkeiten – Karl-Heinz und Walter Blum. Die Brüder kamen in den 70er Jahren aus Freiburg im Breisgau auf die faszinierende Nordsee-Insel Sylt. Beide verbindet bis heute die Leidenschaft für frischen Fisch. Daher haben es sich die Gebrüder Blum zum Ziel gesetzt, einem breiten Publikum die feinsten Köstlichkeiten aus dem Meer, in bester Qualität und zu moderaten Preisen anzubieten.

BLUMs – besticht seit jeher durch eine große Auswahl, Frische und Qualität. Den besten Beweis liefert der hauseigene Großhandel, der täglich über 150 Restaurants und Großküchen auf der Insel mit Fischware beliefert

Selbstbedienung in Westerland/Neue Straße.

Die Preise: Zander ohne alles 11,50 Euro, Gambas ohne alles 9,50 Euro, Blum’s Salt-Buffet 376 gr. 6,27 Euro, Mineralwasser Sylt Quelle (0,75 l) 5,50 Euro.

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Cafe Wien, Westerland/Sylt

2013

Cafe Wien, Westerland/Sylt: Die Geschichte (siehe unten) ist schön zu lesen. Aber was dabei rüberkommt, wird auch gelebt. Und der Gast spürt das Engagement auch und genießt die Stunden im Café Wien. Nicht nur für Kaffee und Kuchen oder Schokolade, sondern auch mittags und abends bei schmackhaften Speisen. Cafe Wien ist eine kleine Oase im Tourismus-Trubel.

Die Preise: Suppe Pfifferlinge 6 Euro, Ceasars Salat Hühnchen 11,50 Euro, Salat Tofu 10,50 Euro, Gemüseplatte 10,50 Euro, Erdbeerquark 6,80 Euro, Vanillequark pur 6,50 Euro, Mineralwasser Magnus still (0,7 l) 6 Euro, Weißwein Falco (0,2 l) 5 Euro, Eiskaffee 6 Euro, Pott Kaffee 4 Euro, Espresso 2,60 Euro.

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Die Geschichte der Familie ist lesenswert: Seit Generationen stehen die Langmaacks für allerfeinste Konditorkunst. Ein kleiner Rundgang durch die Historie des Cafe Wien in Westerland – von einer Hochzeitsnacht im Kinderzimmer bis zur Eröffnung des jüngsten Ablegers, der Schokoladenmanufaktur in Tinnum.

Zwei Inselkinder, in den 50er-Jahren. Die aparte Ingrid gehört zum Milch- und Käseladen Carstensen an der Ecke Neue Straße und Strandstraße, der rotblonde Willi zur Bäckereidynastie Langmaack um die Ecke, ein Stückchen die Neue Straße rauf. Er ist knapp fünf Jahre älter als sie und trotzdem begegnen sie sich zwei Jahrzehnte lang gar nicht. Obwohl Ingrid regelmäßig große Butterfässer die Straße heraufrollt zum Laden, kreuzen sich Ingrids und Willis Wege erst, als sie erwachsen sind – beim Einkauf am Käsetresen. Was jahrelang nahe lag, funkt endlich und dann auch gleich gründlich: Ingrid und Willi sagen zügig »Ja« zueinander. Ein attraktives, ein dynamisches Paar, das nach Herausforderungen sucht und gemeinsam ganz eigene Wege gehen will. So kommt es, dass die jungen Langmaacks sich quasi zur Hochzeit im Mai 1966 die familiäre Unabhängigkeit schenken und beschließen, gemeinsam ein Café zu eröffnen. Wiener Kaffeehaus-Schick schwebt ihnen vor. Stil. Eleganz. Atmosphäre. Der Name – auch um Verwechslungen mit der väterlichen Bäckerei Langmaack auszuschließen – ist rasch gefunden: »Cafe Wien«. Und dann geht alles – wie noch häufiger bei Langmaacks – sehr schnell.

Ehrgeizige Ziele paaren sich mit frischem Unternehmergeist, was die Banken überzeugt: Als Sicherheit für den Existenzgründerkredit werden Heizkörper aus einem Abbruchhaus, ein gebrauchter Backofen aus dem nahen Kinderheim und ein alter Torbogen akzeptiert, noch heute der Durchgang im Stammhaus in der Strandstraße zur Küche. Zur Hochzeit schenken die Handwerker, die dabei sind, das Cafe herzurichten, als Überraschung den spät abends geschütteten Estrich. Was lieb gemeint und nett gedacht ist, aber dazu führt, dass das junge Ehepaar zur Hochzeitsnacht in die Kinderzimmer zurückkehren muss und nicht im Ehebett über dem Cafe landet, weil das Präsent noch trocknet und nicht betreten werden darf.
Keine sechs Wochen nach der Hochzeit eröffnen Langmaacks das Cafe Wien. Eine stilistische Sensation im Westerland der 60er-Jahre. Blattgold belegte Wandverkleidungen, samtbezogene Stühle, kristallene Lüster. Die Zeitungen schwärmen von einer »wirklich reizenden Attraktion«, der neun Meter langen Theke, der »verführerischen Fülle an Torten und Kuchen«, alles feinste Handarbeit. Die Strandstraße ist noch keine Fußgängerzone, das insulare Marketing steckt in den Kinderschuhen. Werbung heißt in diesen Tagen für Vermieter: einmal täglich runter laufen zum Bahnhof und den aussteigenden Gästen einen Zettel entgegenhalten, »Zimmer frei« steht drauf. Kein Jahr nach der Eröffnung – wie gesagt, Langmaacks sind notorisch schnell – wird Tochter Tania geboren. Sie wächst auf im Cafe Wien, das quasi das Wohnzimmer der Familie ist und den Lebensrhythmus bestimmt. Im Obergeschoss liegen die Privaträume, zwei kleine Zimmer, der Kühlschrank der Familie steht vor dem Doppelbett der Eltern. Fast 15 Jahre leben die drei ausschließlich in und mit dem Cafe, das Privatleben so reduziert wie die Freizeit. Nur der Mittwoch, der ist heilig, da geht Tochter Tania nie zur Grundschule. Ruhetag. Den verbringt die Familie auf dem Segelboot im Munkmarscher Hafen und rückblickend wundert sich Tania noch heute, »dass das nie einem Lehrer aufgefallen ist«.

Von Anfang an ist das »Cafe Wien« mehr als nur ein Kaffeehaus. Hier trifft man sich, hier wird man verwöhnt nach allen Regeln der Konditor-Kunst, hier hört man genau hin, hier erfährt man herzliche Zuwendung und stets das Neueste. Wer mit wem warum und wer mit wem warum gerade nicht. Das Cafe Wien wird zur insularen Nachrichtenagentur, betrieben mit viel Enthusiasmus, Fürsorge und noch mehr Diskretion. Man kennt sich eben und rasch natürlich auch die insularen Stammgäste. Langmaacks haben das, was man »ein Händchen« nennt: das besondere Talent, jeden so herzlich willkommen zu heißen, dass die Grenze zwischen Gastfreundschaft und Freundschaft schon mal verschwimmt.

Kaum dass sie laufen kann, wuselt Tochter Tania in der Backstube mit herum, packt von klein auf begeistert mit an, wenn nachts köstliche Pralinen und Schokoladen gefertigt werden, bevor frühmorgens die Tortenproduktion beginnt, und begreift früh: »Ich bin als Handwerker geboren.« Was die Eltern nicht wirklich erfreut registrieren. Sie wünschen der Tochter einen erfüllenden Beruf, na klar, aber doch um Himmels Willen nicht diese Arbeitszeiten, diesen Totaleinsatz bis zur Selbstaufgabe. Wovon andere Existenzgründer träumen – Juniors mögliche Geschäftsübernahme – bereitet Langmaacks schlaflose Nächte. Das Kind soll doch was ordentliches lernen. Zu spät. Tania weiß, »genau das will ich auch«. Im innerfamiliären Disput findet sich ein Kompromiss: nach dem Fach-Abi erst die Ausbildung zur Steuerfachgehilfin, und wenn es dann immer noch unbedingt sein soll – herrjeh -, dann anschließend die Konditoren-Ausbildung.
Gesagt, getan. Tania bringt im Jagdgalopp und mit hervorragenden Zeugnissen zwei Lehren hinter sich, flugs schließt sie ihre »Wanderjahre« in wechselnden deutschen Top-Konditoreien an, dann auch die Meisterschule. Schnell, schneller, Langmaack: Da ist sie bereits verheiratet mit Uwe Ferchow, den sie an einem Samstag auf dem Sylter Gastroball kennenlernte, am darauffolgenden Mittwoch wohnte das junge Glück bereits zusammen. Uwe, ein erfolgreicher Event- und Incentivemanager, der zu der Zeit gerade seine insulare Agentur aufbaut, sagt nicht nur »Ja« zu Tania, sondern bedingungslos auch zum Cafe Wien, dem allgegenwärtigen Familienbetrieb: »Mitgehangen, mitgefangen!«, schmunzelt er heute.

Ziemlich genau 30 Jahre nach der Eröffnung des Cafe Wien übernimmt Tania Langmaack den elterlichen Betrieb. Ein eleganter Generationenübergang ohne Reibungsverluste, der vollkommen unauffällig und harmonisch verläuft. Noch heute sind Ingrid und Willi nahezu täglich präsent. Mittlerweile wuseln drei Kinder häufiger mal herum im Cafe Wien: Tom, Bent und Janna, bereits die dritte Generation Langmaack in der Strandstraße.

Mit der Jahrtausendwende geht auch die Erfolgsgeschichte des Cafe Wien in eine neue Ära. Ein lichter Wintergarten wird 2001 angebaut, die Backstube modernisiert, 2002 eröffnet ein paar Meter weiter die »Schokoladenmanufaktur«, intern liebevoll »der kleine Laden« genannt. Hier bietet Familie Langmaack vor allem Pralinen, Schokolade, Tees und nette Mitbringsel für süße Freunde und Bekannte an. Ein voller Erfolg, was die Backstube, die längst im Schichtbetrieb befeuert wird, kapazitätsmäßig endgültig an ihre Grenzen bringt. 2006 öffnet endlich die große Schwester des kleinen Ladens ihre Türen, die großzügige Schokoladenmanufaktur im Gewerbegebiet Tinnum. Die moderne Produktionshalle, ein lichter Holz-Bau im typischen Cafe-Wien-Rot, verschafft dem Unternehmen endlich den Raum, den sein kreatives Potenzial verdient. Viel Platz für die begehrten und rasch ausgebuchten Schokoladenseminare, ein heller Verkaufsraum, ein eleganter Tresen, legere Bistrotische, exklusive Strandkörbe sowie jede Menge Parkplätze direkt vor der Haustür und das berühmte Vollsortiment von den original Friesenkeksen nach Meister Wiedermann (von 1914!) bis zur köstlichen Trüffel-Tarte (von 2007!). Eine neue, moderne Anlaufstelle für Cafe-Wien-Fans mit faszinierendem Einblick durch große Fenster in die Produktionsabläufe. Denn eines wird sich allem Fortschritt zum Trotz hier niemals verändern: Jedes Produkt wird liebevoll von Hand hergestellt.

Kreativ, professionell und erfrischend unkonventionell: Das Cafe Wien verschenkt Tag für Tag, egal ob in Westerland oder in Tinnum, unvergessliche Momente – kulinarisch wie menschlich. Zugegeben, sie sind nicht immer so spektakulär wie dieser: Eines Tages saß ein Paar in der Spätvorstellung im Kinocenter in der Strandstraße und guckte den berühmten Film »Chocolat«. Als der Nachspann lief, beugte der Mann sich gen Mitternacht seufzend zu seiner Gattin rüber und sagte: »Hach, jetzt müsste man den Schlüssel vom Cafe Wien haben!« Da tippte ihm eine Frau aus der dahinterliegenden Reihe grinsend auf die Schulter, sagte »Glück gehabt«, reichte ihm ein Schlüsselbund und lud spontan auf ein Stündchen nach nebenan ein, auf einen amüsanten Mitternachtsschokorausch.
Typisch Tania Langmaack. Typisch Cafe Wien.

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Restaurant Pablito, Westerland/Sylt

2013

Restaurant Pablito, Westerland/Sylt: Zur gleichen Zeit, als Bernd Gröninger seine Tapa-Bar plante, kam sein Sohn Pablo zur Welt. Der wurde auch gleich zum Namensgeber der kleinen Bar, die so aussieht als wäre sie entweder schon immer hier gewesen oder komplett von einem spanischen Hafenviertel nach Westerland gebeamt worden. Weil das Pablito mit seinen 35 Sitzplätzen und der kleinen Terrasse klein und gemütlich ist, passt die Verkleinerungsform des Namens bestens.

Die interessante Speisekarte ist denn auch gleich mit den Kinderbildern von Pablo geschmückt. Es zeigt ihn in den verschiedenen Altersabschnitten. Es ist eine angenehme Art, seine Liebe zu zeigen. Auf der Karte sind rund vierzig Tapas zu finden. Dabei lässt sich Gröninger und Team von traditionellen Rezepten aus verschiedenen Regionen Spaniens leiten. Das Brot, das vor und zu den Tapas gereicht wird, wird täglich frisch gebacken. Zusätzlich gibt es je nach Saison Leckereien aus Ofen und Pfanne. Auf der Weinkarte sind Weine von ausgesuchten spanischen Winzern und aus der ganzen Welt zu finden.

Reservierungen sind notwendig, denn das Pablito ist stark nachgefragt. Die Tapas können ganz nach eigenem zusammengestellt werden.

Die Preise: Rotwein Tempranillo (0,2 l) 6,20 Euro, Bier Erdinger alkoholfrei (0,3 l) 3,60 Euro, Tapas Ziegenbälle 4,50 Euro, Schafskäse-Ecke 3 Euro, Champignons 5 Euro, Hühnerkeule 5,50 Euro, Hühnerspieße 5 Euro, Oliven 3,50 Euro, gratinierter Schafskäse 4,50 Euro.

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Restaurant Schneckenhaus, Westerland/Sylt

2013

Restaurant Schneckenhaus, Westerland/Sylt: Im Schneckenhaus steht die persönliche Betreuung an erster Stelle. Zur Philosophie des Hauses gehört es, jedes Menü individuell für den Gast zu kochen. Zögern sie also nicht, ihre persönlichen Wünsche zu nennen. Der Anspruch ist es, höchste Qualität zu gastfreundlichen Preisen zu bieten. Dies kann aus Erfahrung nur bestätigt werden. Aber es ist trotzdem nicht ganz billig.

Die Preise: Glas Champagner Mercier 12,50 Euro, Wein Regent Rosé 8,90 Euro, Scampi Napoleon 23,90 Euro, Filet Balsamico 2,90 Euro, Portion Pfifferlinge 6,50 Euro, Portion Schafskäse mit Fruchtgarnierung 9 Euro, Espresso 3 Euro.

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Restaurant Block House, Westerland/Sylt

2013

Restaurant Block House, Westerland/Sylt: Wer das Block House liebt und auch im Urlaub mal genießen möchte, ist da richtig. Die Qualität ist wie in jedem Block House gleich. Allerdings ist die Bedienung freundlich, aber etwas lahm – lag wohl am guten Wetter.

Die Preise: Mrs. Rumpsteak ohne Potato und ohne Brot 16,30 Euro, Puter und Pilze ohne Brot 8,80 Euro, Blattspinat 3,50 Euro, Block House Salat 4,20 Euro, Mineralwasser nature (0,75 l) 5,80 Euro, Flasche Cola Zero 3,10 Euro.

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Hotel Sylter Hof//Villa Kristina, Westerland/Sylt

2013

Hotel Sylter Hof//Villa Kristina, Westerland/Sylt: Das Hotel macht einen frischen und hellen Eindruck. Auch die Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet. Es ist, was nicht unbedingt üblich ist, genügend Stauraum vorhanden. Es kann also ein schöner Aufenthalt werden.

Allerdings: Die Zimmer zur Straße sind im Sommer zu laut. Damit es nicht zu heiß wird im Zimmer, muss ein Fenster offen bleiben. Dann ist es von der vorbeiführenden Straße aber zu laut, um zu schlafen. Ist das Fenster zu, wird es zu heiß. Gut schlafen ist was anderes. Also darauf achten, dass ein Zimmer zum Parkplatz gebucht wird. Auch das Bad war unangenehm warm.

Die Hotelpreise: Übernachtung mit Frühstück je nach Jahreszeit 140 Euro oder günstiger.

Angeschlossen ist die Cocktail Lounge Numero 9 (siehe Extra-Bericht).

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Buch „Mein Sylt“

2012

Buch „Mein Sylt“: „Der ehemalige Feuilletonchef der Zeit, begnadete Schriftsteller und langjährige Insel-Liebhaber Fritz J. Raddatz beschreibt uns seine Trauminsel. Mein Sylt ist eine literarische Genussreise an Orte, die den Kopf frei machen.“ So schreibt die Stuttgarter Zeitung. Aber Achtung: Wer leicht verdauliche Kost und kurze Sätze liebt, muss sich umstellen. Bandwurmsätze sind die Regel. Eher zum stillen Genießen gedacht – und wenn man das eigene Tempo herunterfahren möchte. Denn so einige Sätze sollten mehrfach gelesen werden, um sie zu erfassen. Denn sie sind so lang, dass man am Ende sich nicht mehr an den Anfang erinnern kann. Da es laut Buchhandlung ein erfolgreiches Buch ist, muss es so manchen geben, der dies liebt.

„Mein Sylt ist die Liebeserklärung des leidenschaftlichen Unruhestifters an seine Insel, die ihm ein sich ständig erneuerndes Wunder ist – ebenso theatralisch und rauschhaft wie einsam, verwunschen und giftig“, schreibt der mare Verlag. Bisschen Liebe und Zeit zum Genuss sollte für das Buch schon mitgebracht werden.

Mein Sylt, Fritz J. Raddatz, Fotos Karin Székessy, ISBN 978-3-936384-26-0, 18,00 Euro / 31,90 SFR

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Buch „Lipshitz“, Roman

2012

Buch „Lipshitz“: Familiensaga des ehemaligen Boygroupmitgliedes T. Cooper

In ihrem zweiten Roman erzählt T. Cooper die Geschichte der Familie „Lipshitz“. Zunächst schreibt sie in konservativem Erzählstil von ihrem Urgroßvater, der 1907 von Russland in die USA auswanderte. Am Ende des Buches schlägt die Amerikanerin den Bogen zu sich selbst und erzählt in hartem Hiphop-Ton von ihrem Leben.

„Lipshitz“ ist eine große Familiensaga, raffiniert erzählt und facettenreich, ein großartiges Buch, konservativ und avantgardistisch zugleich. (Zitiert aus Deutschlandradio Kultur)

Lipshitz ist spannend zu lesen, auch wegen der Familienchronik. Dort kann jederzeit nachgeschlagen werden, in welcher Generation sich die Erzählung befindet.

Nicht ganz passend sind ihre Ausführungen, als sie wieder in New York ist. Ein glatter Stilbruch, der dem Buch nicht gut tut.

Lipshitz ist aber um Längen besser als die auch von Elke Heidenreich hochgelobte Familiengeschichte der Wapshots. Da fehlt so ziemlich alles, was mir im ersten Teil der Lipshitz den Spaß gegeben hat.

„Lipshitz“: Roman (Gebundene Ausgabe)
T. Cooper (Autor), Brigitte Jakobeit (Übersetzer)
marebuchverlag, Hamburg 2006
460 Seiten, 24,90 Euro

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