Top-Hotels und Restaurants

  • Mälzers Lokal „Hausmann’s“, Düsseldorf, geschlossen

    Starkoch Tim Mälzer hat sein Restaurant „Hausmann’s“ in der Düsseldorfer Altstadt nach knapp vier Jahren  geschlossen. Das berichtet die Mopo, Hamburg. Waren Mälzer und Compagnon Patrick Rüther noch im vergangenen Frühjahr überzeugt, ihr Altstadt-Lokal bald in die Gewinnzone zu bringen, zogen sie jetzt die Reißleine. Sie sehen laut Mopo keine weitere Perspektive für das Restaurant, das ihrer Auskunft nach „nicht an einem einzigen Tag Geld verdient hat.“

    Ein Schritt, der den Unternehmern nicht leichtfällt. „Wir haben seit der Eröffnung sehr viel Liebe, Mühe und finanzielle Mittel in den Standort gesteckt und müssen nun leider erkennen, dass wir gescheitert sind“, gibt Rüther laut Mopo zu. „Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als Schrecken ohne Ende …“

  • Cafe Funkeck, Hamburg

    Nach über sechs Jahrzehnten ist das Funk-Eck heute eines der traditionsreichsten Lokale der Hansestadt Hamburg. Diese „berühmte Ecke“ am Rothenbaum gegenüber vom Rundfunksender NDR ist mittlerweile Kult, eine Hamburger Institution.

    Täglich ab 8.00 Uhr wird ein abwechslungsreiches Frühstück geboten. Kuchen, Gebäck und Tortenspezialitäten kommen aus der hauseigenen Konditorei. Von mittags bis abends gibt es eine große Auswahl verschiedener Gerichte aus der gutbürgerlichen Küche.

    Die Geschichte des Funk-Eck: 1934 eröffnete der gelernte Konditormeister Richard Besch in Hamburg in der Borgfelder Straße ein Café mit Konditorei. Es war eines der modernsten der damaligen Zeit. In einer Bombennacht im Jahre 1942 wurde es vollständig zerstört. 1945 wagte Besch mit einem Café am Kleinen Burstah erneut den Schritt in die Selbständigkeit. 1950 verkaufte er das Geschäft, um mit seiner Frau Gertrud das Funk-Eck zu kaufen, das am 1. Mai 1950 zum ersten Mal die Türen öffnete.

    1976 übernahm sein Sohn, Bernd Besch, nach der Ausbildung zum Konditormeister und Ausbildungsjahren in der Schweiz, den Betrieb. Nach nahezu 40 Jahren, die er das Funk-Eck gemeinsam mit seiner Frau Angelika führt, wird der Familienbetrieb 2014 in die dritte Generation geführt.
    Seine Tochter, Alexa Grau (geborene Besch), wird die Tradition fortführen und gemeinsam mit Angelika Besch den einzigartigen Charakter des Funk-Ecks bewahren. Somit prägt die Familie auch in Zukunft die ganz besondere Atmosphäre des Hauses.

    Das Frühstück:

    Hansa-Frühstück: Tasse Kaffee, 1 Brötchen, Butter, hausgemachte Konfitüre oder Honig  4,80 €
    IseFrühstück: 1 Kännchen Kaffee, 2 Brötchen, Butter und hausgemachte Konfitüre
    oder Honig und 1 Ei 8,90 €
    AbteiFrühstück: 1 Kännchen Kaffee, 2 Brötchen, Schwarzbrot, Butter, hausgemachte
    Konfitüre, Aufschnitt, Käse und 1 gekochtes Ei 10,90 €
    InnocentiaFrühstück: 1 Kännchen Kaffee, 2 Brötchen, Butter, hausgemachte
    Konfitüre, Ham und Eggs oder Rührei von 3 Eiern mit gekochtem Schinken 11,20 €
    Kloster-Frühstück (vegetarisch): 1 Kännchen Kaffee, 2 Brötchen, Schwarzbrot,
    Butter, Konfitüre, Honig, Müsli mit Milch und frischem Obstsalat, verschiedene
    Käsesorten und 1 kleines Glas frischer Orangensaft 13,80 €
    Eppendorfer-Frühstück: 1 Kännchen Kaffee, 2 Brötchen, Schwarzbrot, Butter,
    Honig, Müsli mit frischen Früchten und Milch, kleine Portion Ham und Eggs
    mit Tomate und 1 kleines Glas frischer Orangensaft 14,50 €

    Die Tagesgerichte sind der aktuellen Tageskarte zu entnehmen.

  • Henssler-Restaurants, Hamburg/Köln

     

    Der Stargastronom Steffen Henssler und Ex-Fußball-Nationalspieler Marcell Jansen haben Ende vergangenen Jahres das gemeinsame Restaurant „Ben Green“ am Flughafen Köln/Bonn geschlossen. Das meldet das Hamburger Abendblatt. Der ehemalige HSV-Profi Jansen habe dies auf Abendblatt-Anfrage bestätigt: „Das war für uns ein Pilotprojekt, das wir nun abgeschlossen haben. Wir haben dort interessante Erfahrungen gesammelt und das Konzept weiterentwickelt, nun konzentrieren wir uns auf die Eröffnung in der Hamburger Europa Passage.“

    Das Abendblatt hatte bereits im November 2018 exklusiv über die Pläne auf der ehemaligen ChaCha-Fläche in der ersten Etage des Einkaufszentraums am Ballindamm berichtet. Doch damals hielten sich Henssler und Jansen noch bedeckt.

    Inzwischen wird das Lokal bereits umgebaut. Die Eröffnung ist für März/April geplant. Was erwartet die Gäste? „Wir wollen dort eine gesunde, frische und innovative Küche anbieten, angelehnt an die California Street Kitchen mit Gerichten wie Salaten und Bowls. Noch arbeiten wir am Feinschliff und entwickeln die Speisekarte“, sagte Jansen.

    Allerdings steht noch nicht fest, ob das Konzept weiterhin „Ben Green“ heißen wird, berichtet das Hamburger Abendblatt. Dazu sagte Jansen: „Welchen Namen das Restaurant tragen wird, dass wird demnächst bekannt gegeben.“ Zumindest am Standort Europa Passage sollen auch die beiden prominenten Macher Henssler und Jansen in Erscheinung treten, zum Beispiel in Form von Aufstellern mit den Konterfei der beiden.

    In der Hamburger Gastronomie ist Henssler bereits gut im Geschäft. Mit dem Henssler Go an der Rothenbaumchaussee präsentierte der 46-jährige im Dezember sein fünftes Restaurant in der Hansestadt.

    Den Flughafen Köln/Bonn hatten sich der Hamburger Fernsehkoch Henssler und der frisch gewählte HSV-Präsident Marcell Jansen als ersten Standort für ihr gemeinsames Gastrokonzept „Ben Green“ ausgesucht. Bei der Eröffnung im Juni 2017 posierten die beiden lächelnd mit dem damaligen Flughafenchef Michael Garvens für die Fotografen.

  • Fischereihafen-Restaurant, Hamburg

    Eines vorweg: Im Fischereihafen-Restaurant wird nach wie vor eine gute Qualität der Speisen angeboten. Das Tuna-Tatar war super, auch die Ingwersuppe. Schmackhaft auch der Steinbut gekocht und der Karpfen.

    Allerdings hat der Service anscheinend an Niveau verloren. War er früher manchmal etwas sehr steif, schlägt es jetzt wohl genau ins Gegenteil – er wird zu lax und teilweise zu unaufmerksam. Konkret:
    Wir waren etwas früher da und wurden an die Bar gebeten. So weit so gut. Dort bestellten wir 2 Glas Cremant. Nach kurzer Zeit wurden wir mit den Worten: „Jetzt geht’s los“ aufgefordert, den Platz am Tisch einzunehmen.
    1. Ich finde diese Wortwahl für eine solche Restaurant unpassend. „Ihr Tisch ist jetzt fertig, darf ich Sie an den Tisch begleiten“ wäre wohl passender.
    2. Wir hatten ja noch halbvolle Sektgläser. Früher folgte der Hinweis: „Die Gläser bringen wir Ihnen selbstverständlich an den Tisch.“ Diesmal: nichts dergleichen. Also nahmen wir die Gläser – nachdem wir schon einige Schritte gegangen waren und dann mangels freundlichem Hinweis zurückgingen – einfach mit. Bei der Restaurantklasse ein „no go“.
    3. Der Tisch war nicht komplett eingedeckt. Wir bestellten. Der Kellner kam mit den Mineralwasser – upps, keine Gläser da.
    4. Der Kellner kam – wenn auch sehr viel später – mit dem Wein – upps, keine Gläser da.
    5. Die Vorspeisen kamen ohne Zwischenfälle, dafür ging es beim Hauptgang um so bunter zu. „Ihr gebratener Fisch, soll ich die Haut entfernen?“ fragte die Bedienung. Unseren Hinweis, dass wir gekochten Steinbutt bestellt hätten, nahm die Bedienung erst an, als der Kollege sie nochmals eindringlich auf ihren Fehler hinwies. Dann kam keine Entschuldigung, sondern „Ich wollte ja auch nur wissen, ob ich ihn filetieren soll“. So geht das nicht.
    6. Der Karpfen wird ja in 2 Gängen serviert. Beim 2. Gang kam die Bedienung, öffnete die Glocke zum Servieren und stellte dann fest – upps, kein Servierbesteck vorhanden. Also ging ihr Kollege quer durch das Restaurant und brachte ihr das Servierbesteck. Der Karpfen stand die ganze Zeit offen da und kühlte ab. No go.
    7. Wir wollten zahlen, aber keiner hatte Zeit. Nachdem die 1. Bitte nicht fruchtete, baten wir ein 2. Mal um die Rechnung. Uns wurde zugesagt, dass die Rechnung gleich komme. Aber es dauerte trotzdem noch. Denn das Bedienungspersonal hatte wichtiges zu tun: Es mussten Servietten gefaltet und das Besteck für die Tische vorbereitet werden.
    8. Während wir dann auf die Rechnung warteten, wurden um uns herum Tische eingedeckt. Das geht in guten Restaurants leise und fast unauffällig. Nicht mehr anscheinend so im Fischereihafen-Restaurant: Servietten wurden auf die Tische geworfen, das Besteck nicht sanft und leise zurechtgelegt, sondern es klimmperte unangenehm laut. Willkommen sein geht anders. Und wir waren nicht in der Hauptzeit da, sondern Nachmittags.
    9. Erstaunlicherweise war auch nachmittags viel los. Das ist sicherlich dem Verhalten der anderen Restaurants geschuldet, die oft sonntags nachmittags nicht geöffnet haben. Da ist es gut, wenn das Fischereihafen-Restaurant diese Chance nutzt – und die Gäste gern auch. Darunter sollte jedoch der Service nicht in der Art leiden.
    10. Gute Besserung!!!

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