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  • Hansa Varieté Theater, Hamburg

    Hansa Varieté Theater, Hamburg: Gemeinsam mit dem Fischereihafen Restaurant Hamburg und in Zusammenarbeit mit dem in Deutschland führenden Varieté, dem Tigerpalast in Frankfurt, haben Collien und Waller für das Hansa-Theater ein modernes Unterhaltungskonzept entwickelt aus bestem Varieté, präsentiert von Kabarettisten der Extraklasse und kulinarisch begleitet von Köstlichkeiten aus dem Hause Kowalke. Alle Sinne sollen hier auf höchstem Niveau angesprochen werden. Und der Tradition des Hauses entsprechend zu einem reellen Preis

    Eine Auswahl maritimer Köstlichkeiten: 19 Euro, Kowalkes Käseteller 19 Euro, Schoppen Rotwein 8 Euro, Mineralwasser 0,7 l 6,50 Euro.

    Spitzenmäßig ist auch die Moderation des Abends. Am 8.2.2008 führte Arnulf Rating geistreich und aktuell durch das Programm. Es war schon mehr ein Politkabarett, und zwar der Extraklasse. Er ist der lange Blonde aus einer legendären Kabarett-Formation, die sich „Die 3 Tornados“ nannte und in den 80er und 90er-Jahren das sozialdemokratisch gewordene deutsche Kabarett aufmischte.

    Ein Genuss für den Abend waren auch die Künstler. Der Norweger Finn Jon ist weltweit der anerkannte Meister der „sanften Magie“ und hat David Copperfield persönlich zu vielen kleinen, aber entscheidenden Details seiner Bühnenshow inspiriert. Dieser Gentleman sucht den stillen, verblüffenden, faszinierenden Ausdruck der Zauberei ganz nahe am Publikum.

    Bei der Grynchenko Brothers hat die Schwerkraft nichts mehr zu sagen. Alles schwebt, wenn die ukrainischen Hand-auf- Hand-Akrobaten in atemberaubender Symbiose die Bühne in einen surrealen Traum-Raum verwandeln.

    Andrey Koltsov aus Moskau könnte, wenn er wollte, auf Händen durchs Leben gehen. Mit atemberaubenden Handstand-Balance-Akten begeisterte er unter anderem in Las Vegas, beim „Monte-Carlo Circus Festival“, im Berliner Wintergarten, im Madison Square Garden in New York und beim legendären Cirque du Soleil.

    In einer temperamentvollen Show verbindet die ukrainische Artistin Anna Stankus schwungvolle Hola-Hoop-Akrobatik mit anmutiger Kontorsion und eleganter Handstandartistik.

    Simone Romano ist der Mann am Klavier. Mit seiner nicht so überzeugenden artistischen Performance am „Flying Piano“ beeindruckte der Absolvent der renommierten Madrider Zirkusschule Carampa zwar in Hongkong und Mailand, aber in Hamburg wohl eher nicht.

    Die Pudelnummer von Angelica Obertaeva ist handwerklich meisterhaft, doch ein Anakronismus. Sie passt nicht in die heutige Zeit.

    Zur Historie des Hansa Variete Theaters:

    Das Hansa-Theater am Steindamm war über ein Jahrhundert der Inbegriff für Varieté in Deutschland. Am 31. Dezember 2001 fiel nach 51.188 Shows der letzte Vorhang. Für viele Hamburger und Touristen einfach undenkbar – denn das Hansa-Theater war doch so etwas wie ein Wahrzeichen der Stadt.

    1894 wurde das Haus am Steindamm eröffnet und bis heute ist es im Besitz der Familie Grell. Paul-Wilhelm Grell, seines Zeichens Brauereibesitzer gründete im ehemaligen Hansa-Concert-Saal ein Varieté-Theater, das bald über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt wurde. Die Liste der Künstler, die dem Haus die Ehre gaben oder gar hier ihre Karriere begannen ist lang. Sie reicht von Hans Albers, Charly Wittong und den Gebrüdern Wolf, über Josephine Baker, Fritzi Massary, Wilhelm Bendow bis zu Hannussen und dem Clown Grock.

    1943 wurde das Haus, das mittlerweile in der zweiten Generation von Kurt Grell geleitet wurde, komplett zerstört. Der ließ sich nicht entmutigen und errichtete an der selben Stelle einen Neubau. Seit 1967 leitete seine Ehefrau Telse Meyer-Grell das Traditionshaus – später ihr Schwiegersohn Peter Baldermann. Und auch jetzt gaben sich hier wieder internationale Stars die Klinke in die Hand, wie der Magier Kalanag, der Kabarettist Wolfgang Neuss, der Clown Charly Rivel und in den 50er Jahren Schlagerstars wie Caterina Valente oder Conny Froboess. Aber auch Tierdressuren mit Elefanten, Pferden und Großkatzen gehörten zum Programm, wie etwa Siegfried und Roy, die hier 1964 – noch völlig unbekannt – das erste Mal in Hamburg auftraten.

    „Nie im Fernsehen“ war das Motto, mit dem sich das Hansa-Theater erfolgreich behauptete. Zudem waren das plüschige 50er Jahre Design, der legendäre Theaterteller, die Bedienungen mit Schürze und Häubchen, sowie die Tischklingeln für die Kellner Kult. Das ist heute auch wieder so.

    Thomas Collien und Ulrich Waller, die seit fünf Jahren gemeinsam das St. Pauli Theater, ein anderes Hamburger Theaterjuwel, zu neuem Leben erweckt haben, wollen in einer Zeit zunehmend ermüdender Fernsehunterhaltung mit dem einzigartigen Erlebnis der Live-Unterhaltung einen Neubeginn wagen, an einem Ort, an dem Varieté-Geschichte geschrieben wurde.

    Ulrich Waller hat die Varieté-Kunst über viele Jahre verfolgt als Stammgast im Frankfurter Tigerpalast und natürlich im Hansa-Theater. Zuletzt hat er in einem umjubelten Abend an die Gebrüder Wolf erinnert, jene unvergessenen Komiker, die über Jahre im Hansa-Theater Triumphe feierten.

    Gemeinsam mit dem Fischereihafen Restaurant Hamburg und in Zusammenarbeit mit dem in Deutschland führenden Varieté, dem Tigerpalast in Frankfurt, haben Collien und Waller für das Hansa-Theater ein modernes Unterhaltungskonzept entwickelt aus bestem Varieté, präsentiert von Kabarettisten der Extraklasse und kulinarisch begleitet von Köstlichkeiten aus dem Hause Kowalke.

    Hansa Variete Theater

    Hamburg

  • Advent 2008 Restaurant Lutter und Wegener am Gendarmenmarkt, Berlin

    Advent 2008 Restaurant Lutter und Wegener am Gendarmenmarkt, Berlin: Das Restaurant Lutter und Wegener am Gendarmenmarkt ist während der Weihnachtszeit auch auf dem Weihnachtsmarkt „Weihnachtszauber“ vertreten. Großzügig und geschmackvoll ist der offene Gastronomiebereich gestaltet. Ein Teil ist überdacht, der größere Teil unter freiem Himmel.Aber gegen die Kälte schützen Wärmepilze und knallrote Decken. Es ist richtig gemütlich dort.

    Auch die Speisen sind in Lutter und Wegner-Qualität. Die Benser Blutwurst mit Püree und Zwiebeln kosten 8,50 Euro, das bekannte Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat 9,50 Euro, der Kaiserschmarn mit Zwetschgeneis 6 Euro, das Mineralwasser Valser 6 Euro.

    Das traditionelle Haupthaus der Lutter & Wegner Weinhandlung liegt gleich um die Ecke des Weihnachtsmarktes am Gendarmenmarkt. Es wurde 1811 gegründet und bietet dem Besucher vorwiegend traditionelle deutsche und österreichische Küche. Es soll zudem eine der besten Weinhandlungen Berlins sein.

    Restaurant Lutter und Wegener

    Am Gendarmenmarkt
    Berlin

  • Restaurant Gaston et Gastounette, Cannes/Frankreich

    Restaurant Gaston et Gastounette, Cannes/Frankreich: Im Restaurant Gaston et Gastounette zu sitzen und auf den alten Hafen und die Yachten und Segelschiffe zu sehen, macht doppelt Spaß. Zum einen ist der Ausblick, ob im Parterre oder im 1. Stock, angenehm und atmosphärisch. Zum anderen werden hervorragende Speisen serviert. Die Bedienung ist höflich und zuvorkommend. Die Karte ist nicht so groß, aber gut. Die gesonderte Dessertkarte hält, was ihr erster Anblick verspricht. Auch die Aufmachung ist ansprechend.

    Wer rechtzeitig kommt, kann sich die besten Plätze aussuchen. Direkt an der Straße ist trotz trennender Glasscheibe nicht jedermanns Geschmack. Aber wenn Sie zwei Reihen zurück gehen, steht Ihr Tisch genau einen Absatz höher. Sie haben einen guten Blick.

    Ein wahrer Genuss ist die gemischte Fischplatte (5 hochqualitative Arten) für 2 Personen. Nicht ganz billig mit 47 Euro pro Person, aber es lohnt sich. Der Fisch ist auf den Punkt gegart, zart und geschmackvoll. Auch die Gemüsebeilagen sind ansprechend. Serviert wird dazu Kartoffelpürée.

    Als Wein dazu empfiehlt sich ein Chirouble (36 Euro die Flasche). Mineralwasser kostet 6,50 Euro.

    Das Dessert ist reichlich (wie oft in Südfrankreich) und schmackhaft: Tiramisu mit Cappuccinoeis und einem Glas Amaretto (11 Euro), Le pralin aux orange“, ein Kuchen mit viel Grand-Manier-Creme und Orangensalat, dazu ein Glas Grand Manier (ebenfalls 11 Euro). Für den Cappuccino zahlen Sie 4,50 Euro.

    Prädikat: Empfehlenswert

    Restaurant Gaston et Gastounette

    6, Quai St Pierre
    F-06400 Cannes
    Frankreich

  • Fischerklause am Lütjensee nahe Hamburg

    Fischerklause am Lütjensee nahe Hamburg: Nach umfangreichen Umbauarbeiten eröffnete die Fischerklause am Lütjensee am 1. März wieder ihre Pforten. Claudia und Gerhard Retter haben das traditionsreiche Haus und älteste Restaurant Lütjensees von ihren Eltern übernommen. Frischer Wind weht durch die Räume des Restaurants mit den Panoramafenstern auf den hauseigenen See. Warme Erdtöne mit maritimen Blau bestimmen das Design im Restaurant mit hundertzwanzig Plätzen.

    Gerhard Retter war zuvor Restaurantleiter im Lorenz Adlon in Berlin als Oberkellner des Jahres 2005 vom Gault Millau ausgezeichnet, Claudia Retter hat als Sommelière im Vitrum, dem Gourmetrestaurant des Ritz-Carlton in Berlin und im VAU unter Kolja Kleeberg gearbeitet.

    Für eine frische Brise in der Küche sorgt Sebastian Sülberg, der aus dem nahe gelegenen Landhaus Carstens kommt und bereits im Vier Jahreszeiten und Side-Hotel in Hamburg seine Erfahrungen gesammelt hat. Im Mittelpunkt der Speisekarte steht immer der fangfrische Fisch aus dem Lütjensee und je nach Saison Wild aus eigener Jagd und Fleischprodukte von regionalen Erzeugern.

    Test folgt

    Fischerklause am Lütjensee
    nahe Hamburg


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